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Die PreisträgerInnen des Initiativenpreises 2017

Die Jury hat entschieden und aus vielen guten Projekten die drei Preisträger/-innen ausgewählt. Im folgenden werden die Projekte kurz vorgestellt. Wenn Sie mehr über die einzelnen Projekte erfahren wollen, finden Sie diese in der linken Spalte verlinkt. In diesem Jahr haben wir zum ersten Mal kurze Videos gedreht, in denen die Preisträger/-innen selbst zu Wort kommen. Sie finden diese bei den Projektbeschreibungen oder gesammelt hier in einer Youtube-Playlist.

1. Preisträger


Dotiert mit 2000,-€ geht der erste Preis an das Handwerkerinnenhaus in Köln für das Projekt „Zukunft bauen“. Mädchen mit Fluchtgeschichte im Alter von 14 bis 18 Jahren bauten in dem Projekt Kleinmöbel und lernten dabei nicht nur den Umgang mit Maschinen und Werkzeugen in einem geschützten Raum, sondern bauten auch an ihrer Zukunft und lernten ihre neue Heimat kennen.
„Junge Frauen mit Fluchtgeschichte bauen wirklich und richtig Kleinmöbel. Aber nicht nur das tatsächliche Möbel bauen zeichnet das Projekt aus, sondern auch die Idee, dass Mädchen an ihrer eigenen beruflichen Zukunft bauen. Sie können sich im geschützten Raum ausprobieren mit nicht ganz so typischen Mädchensachen, nämlich mit Hammer, Säge und vielem mehr“, begründete die Jury ihre Wahl. Neben der Handwerksarbeit wurden die Mädchen sozialpädagogisch begleitet, auf Angebote in der Stadt aufmerksam gemacht und mit Ihnen die Sprache geübt.

2. Preisträger

Den zweiten Platz hat das Nachbarschaftsheim in Wuppertal erreicht.
In dem Projekt "19_plus_interkulturell_und_mehr" wurde älteren geflüchteten Jugendlichen und Wuppertaler Jugendlichen ein Treff zur Verfügung gestellt, neben den jüngeren Jugendlichen, die Stammbesucher/innen sind.
„Es wurde ein Ort des Zusammenseins und des Austauschs geschaffen für junge Erwachsene (19 plus). Diese Zielgruppe – einheimische und geflüchtete Heranwachsende – hat nun in der Konzeption der Offenen Tür einen eigenen Platz gefunden“, heißt es in der Jurybewertung des Initiativenpreises.

Dritter Preisträger

Der dritte Platz geht an Aber Hallo e.V. in Alsdorf für das Projekt "Die Wand im Kopf". Zehn Jugendliche mit und ohne Migrationsgeschichte gestalteten in dem Kreativprojekt ein Graffiti auf einem ehemaligen Stromverteilerhaus und beschäftigten sich mit den wohl aktuellsten gesellschaftlichen Themen: Migration und Flucht.
Von Juni bis Oktober 2016 machten sich die Jugendlichen auf den Weg zu erkunden, was hinter den Begriffen Migration, Integration, Überfremdung, Obergrenze oder Asyl steckt. Worte, die heute in aller Munde sind und für viel Gesprächsstoff aber auch Streit in der Gesellschaft sorgen. Für das meterhohe Graffiti erhielten die Jugendlichen professionelle Unterstützung vom Aachener Künstler Lazy 65. Viele Stunden übten sie das Sprühen mit der Dose und entwickelten dann Stück für Stück die Idee für das gemeinsame Wandbild.


Wappen NRW Der INITIATIVENPREIS 2017 wird gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.

 

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